Chronik des TVG von 1960 bis 1980

6. Bau der neuen Turnhalle
. Anfang der sechziger Jahre wurde es offenkundig, dass der angewachsene Turn- und Spielbetrieb auf der 185 qm großen Fläche der Turnhalle nur noch mit Mühe aufrechterhalten werden konnte. In einer außerordentlichen Generalversammlung am 08.01.1961 wurde eine Erweiterung um 7 m nach Westen beschlossen.
Es wurde eine Gesamtfläche von 330 qm angestrebt. Der Umbau beinhaltete die Verlegung der Toilettenräume, die Erstellung von Umkleide-, Dusch- u. Waschräumen und ferner die Erneuerung des Fußbodens und die Änderung der Dachkonstruktion. Die veranschlagten Kosten betrugen 150.000 DM; allerdings trat im Rahmen der Umbaumaßnahmen durch Unvorhergesehenes eine Verteuerung auf 216.000 DM ein. Die Finanzierung erfolgte durch Zuschüsse des Badischen Sportbundes, aus Lotto-Totomitteln und ferner durch Spenden und Darlehen. 
Während der ganzen Umbauzeit wurde der Sportbetrieb auf den Sportplatz verlegt. Der Umbau war in dieser Zeit eine enorme Kraftanstrengung für den Verein; ohne das Engagement und besonders die nie ermüdende Tatkraft von Karl Flößer wäre er nicht denkbar gewesen.


Am 26.07.1964 erfolgte die Einweihung der neuen Halle; bei dieser Gelegenheit erfolgte eine große Zahl von Ehrungen: 
Mit der Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes wurde Philipp Johe für 25jährige Tätigkeit als Vorsitzender ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel des Turngaus Mannheim wurde Bürgermeister Karl Mayer verliehen.
 Die silberne Ehrennadel des Turngau Mannheim wurde verliehen:

  • Karl Flößer, 2. Vorsitzender
  • Günther Schuhmacher, Handballabt.-Leiter
  • Rudi Frößinger, Oberturnwart
  • Erich Dallinger, Schriftführer
  • Adam Schröder, Abt.-Leiter Leichtathletik

Mit der goldenen Ehrennadel des Bad. Handballverbandes wurde Kassier Karl Sahm ausgezeichnet. Die silberne Ehrennadel des Bad. Handballverbandes wurde Karl Stein verliehen. 
Die neu geschaffene Spielernadel des Bad. Handballverbandes erhielt als erster Spieler im badischen Raum Nationalspieler Heinz Weber. 


In Würdigung der Verdienste um die Förderung des Sportstättenbaus in Großsachsen und aufgrund der über 4ojährigen Mitgliedschaft im Verein wurde Karl Mayer, Bürgermeister zum Ehrenmitglied ernannt. 
Für besondere Leistungen beim Turnhallenerweiterungsbau wurden mit der silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet: 


  • Rudolf Stelz, Architekt
  • Otto Töpfer, 
  • Willibald Müller
  • Werner Schulz
  • Kurt Pfrang
  • Josef Hermann


Eine Ehrenurkunde für besondere Treue erhielt das älteste Mitglied des Vereins Johann Dörsam. Das erweiterte Raumangebot wurde von den Sportlern gerne und dankbar angenommen. Am 03.11.1964 wurde unter Leitung von Adam Schröder die Jedermannabteilung gegründet, um besonders den älteren und aus dem aktiven Wettkampfsport ausscheidenden Sportlern ein Betätigungsfeld zu eröffnen.


Im Jahre 1965, dem Jahre des 75jährigen Jubiläum, konnte der Verein die ersten Deutschen Meister seiner Geschichte ehren: 
Fritz Röth errang im Ringtennis-Einzel und zusammen mit Christlinde Oswald im Mixed die Deutsche Meisterschaft bei den Turnwettspielen im September 1965 in Hanau, während Magda Zeitler und Christlinde Oswald im Damen-Doppel Deutsche Vizemeister wurden. Die Leitung der sehr erfolgreichen Ringtennisabteilung, um die sich besonders Hans Helmlinger verdient gemacht hat, ging in diesem Jahr in die Hände von Uwe Reinhard über. 
Als 2. Vorsitzender trat der bisherige Obertumwart und spätere 1. Vorsitzende des Vereins, Rudi Frößinger am 12.03.1966 die Nachfolge von Karl Flößer an. Auch in diesem Jahr holte Christlinde Oswald die Deutsche Meisterschaft im Damen-Einzel und zusammen mit Magda Zeitler den Titel im Doppel. Diese stolze Siegesserie setzte sich auch im Jahre 1967 fort. 
Magda Zeitler errang den Titel im Damen-Einzel und mit Ulrike Spilger zusammen die Deutsche Meisterschaft im Doppel. 


In diesen Jahren war es um die anderen Sportarten etwas ruhiger geworden; eine aktive Turnriege bestand nicht mehr. Interessenverlagerungen bei der Jugend und auch der damals sich schon abzeichnende Mangel an geeigneten Übungsleitern mögen dafür verantwortlich gewesen sein. Aber es kamen neue Ideen auf, die in unserem Verein verwirklicht werden konnten. 
Am 04.05.1967 veranstaltete der TV Großsachsen auf Initiative von Rudi Frößinger, als erster Verein in Nordbaden einen Volkslauf und ein Volksgehen mit über 300 Teilnehmern. Viele ältere Mitbürger und selbst Pfarrer Stöhrer machten mit, sogar Bürgermeister Karl Mayer und die Gemeinderäte ließen ab von ihrer üblicherweise sitzenden Tätigkeit und setzten sich in Trab. 
In jenen Jahren entwickelte sich die jährliche Winterfeier des Vereins, die von Künstlern aus Funk und Fernsehen, bunt gemischt mit eigenen Darbietungen humonstischer oder sportlicher Art, gestaltet wurde, zu einem integralen Bestandteil des geselligen Lebens in unserem Dorf. Dies ist bis auf den heutigen Tag (1990, Anm. der Redaktion) so geblieben. 


Anläßlich der Winterfeier 1968 wurde das 88jährige Mitglied Johann Dörsam für 7ojährige Treue zum Verein geehrt; für den Chronisten besonders deswegen erwähnenswert, weil sich seine beiden Söhne Nikolaus und Georg und sein Enkel Werner durch ihre jahrelange aktive Mitarbeit quasi als ,,Familie" einzigartige Verdienste um das Fortbestehen des TV Großsachsen erworben haben. 
Am 15.03.1968 erfolgte ein Wechsel in der Vereinsführung. Philipp Johe trat von seinem Amt zurück, nachdem die Geschicke des Vereins von 1936-1939 und von 1949-1968 in seinen Händen lagen. Er wurde in Anerkennung seiner Verdienste um den Sport in Großsachsen zum Ehrenvorsitzenden ernannt.



7. Rudi Frößinger, ein Name steht für den weiteren Erfolg des Vereins
. Der bisherige 2. Vorsitzende Rudi Frößinger übernahm nun die Führung des Vereins. Rückblickend kann man die nun folgende Zeit mit nachstehenden Zielvorgaben charakterisieren:


  • Schwerpunktbildung
  • Zusammenfassung aller sportlichen Ideen und Bestrebungen im Ort innerhalb des Turnvereins

  • Erweiterung des sportlichen Angebots und Anpassung an den jeweiligen Bedarf

  • Heranbildung von ehrenamtlichen Übungsleitern

  • Modernisierung und Straffung der Verwaltung und Organisation

  • Versuche zur Einführung eines kooperativen Führungsstils

  • EDV-gestützte Mitgliederverwaltung (der TVG war Pilot-Verein im LSB Baden-Württemberg) 



a) Volkslauf in Großsachsen
Seine erste Bewährungsprobe musste der neue Vorstand bei der Durchführung des 1. Internationalen Volkslaufs in Großsachsen am 26. Mai 1968 bestehen. Dies, unter der Schirmherrschaft von Altbundestrainer Sepp Herberger stehende Ereignis lockte 1.500 Sportler und Sportlerinnen aus der ganzen Bundesrepublik, der Türkei und Tunesien an; darunter befand sich auch der elffache Deutsche Meister im Bahngehen Bernhard Nermerich. Die Veranstaltung wurde zu einer großartigen Werbung für den Sport. 
Beim 2. Internationalen Volkslauf am 11.05.1969, der unter der Schirmherrschaft von Fritz Walter stand, kamen sogar 1.700 Teilnehmer zusammen. Eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Veranstaltung im darauf folgenden Jahr scheiterte an den Einsprüchen des Landratsamtes gegen die geplante Streckenführung.



b) Gründung der Tennisabteilung; Bau der Tennisanlage und der Tennishalle
Ende der sechziger Jahre kam landauf landab der weiße Sport in Mode. Das blieb auch dem 1. Vorsitzenden Rudi Frößinger nicht verborgen, und schon bald war die Schaffung einer Tennisanlage ein Tagesordnungspunkt in den Vorstands- und Vereinsratssitzungen. 
Tennis im TVG, das erschien vielen Mitgliedern als nicht machbar, und schon bald gab es zwei Lager, die Gegner und die Befürworter. Leicht war es, den Vorstand und den Vereinsrat von der Richtigkeit dieser Idee zu überzeugen, schwer dagegen die Mehrheit der Mitglieder zu gewinnen. Es gab heftige Diskussionen an den Stammtischen. Vom Untergang des TVG war die Rede. Viel Überzeugungskraft mußte noch geleistet werden, bis die Mitgliederversammlung am 26.02.1970 dem Antrag des Vorstandes, zwei Tennisplätze zu bauen, zustimmte. Zunächst aber galt es einmal, das tatsächliche Interesse im gesamten Dorf und insbesondere bei den Mitgliedern festzustellen. Der 1. Vorsitzende lud deshalb am 19.11.1970 alle Tennisinterssierten zu einer Besprechung im Gasthaus ,,Zähringer Hof" ein, wozu 32 Personen erschienen waren. Auch diese Sitzung brachte nicht die nötige Sicherheit, die es erlaubt hätte, das für damalige Verhältnisse große Vorhaben zu wagen. Ein Tennisplatz kostete immerhin schon 30-40000 DM. Der Vorstand legte deshalb fest, mit dem Bau der Plätze erst zu beginnen, wenn sich 100 Interessenten zur Zahlung eines Baukostenzuschusses von DM 100,-- verpflichtet haben. 
Ein harter Kern, der sich mittlerweile gebildet hatte, ging von Haus zu Haus, um ernsthafte Tennisinteressierte zu suchen; schließlich fand man sie auch. Die kritischen Stimmen waren aber noch nicht verstummt, und Gelände war auch noch nicht gefunden. Herbe Enttäuschungen waren dem 1. Vorsitzenden nicht erspart geblieben. Unterschriftsreife Verträge wanderten zweimal in den Papierkorb. Doch dann fand man in den Familien Kurt Schröder, Fritz Schmitt, Gerda Lauenstein und Ludwig Mayer Grundstückseigentümer, die gewillt waren, dem TVG geeignetes Gelände zu verpachten. 
Bald war man handelseinig, und es konnte gebaut werden. Eigenarbeit war angesagt, bei der viele abseits standen und nur wenige zupackten. Trotzdem, am 03. Juni1972 war es soweit, im TVG wurde der weiße Sport gepflegt. 
Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag. 1972 wurden drei weitere Plätze gebaut, von denen man zunächst zwei an den TC Leutershausen für zwei Jahre vermietet hatte. Tennis gewann rasch viele Freunde auch unter denen, die bisher abseits standen. Im TVG brach das Tennisfieber aus. Schon bald wurde der Bau eines Vereinsheimes begonnen, wiederum in Eigenarbeit. 


1976 trennte sich der TVG von seiner bisherigen Turnhalle am Marktplatz in Großsachsen. Der Erlös aus dem Verkauf war der Grundstein für den Bau der Tennishalle, der im Frühjahr 1977 begonnen wurde. Am 01.12.1977 konnte sie dem Spielbetrieb übergeben werden. 
1978 schließlich wurden die Plätze 6 und 7 sowie ein Kinderspielplatz und ein Bolzplatz gebaut. Auch eine Übungswand wurde 1978 errichtet. Nicht alles ging ganz so glatt, wie es die Chronik hier nachzuzeichnen versucht. Querelen blieben nicht aus, von Spaltung war zeitweise die Rede. Einige Mitglieder hätten von Anfang an lieber gesehen, wenn sich ein selbständiger Tennisclub etabliert hätte. Doch der TVG hat seine Interessen zielstrebig verteidigt. Mit Stolz kann der TVG im Jubiläumsjahr eine der schönsten Tennisanlagen weit und breit sein Eigen nennen. 
Die aus dem Jahr 1951 stammende Satzung wurde 1970 überarbeitet und den Erfordernissen der Zeit angepaßt. Gleichzeitig wurde als Bestandteil dieser Satzung eine Ehrenordnung verabschiedet, die auf diesem Sektor sowohl Richtlinien wie Vereinheitlichung brachte. Die Satzung liegt inzwischen in gedruckter Form vor und wird allen Mitgliedern beim Eintritt in den Verein ausgehändigt. 



c) Die Vielfalt des Vereins; das Leben in den einzelnen Abteilungen
Die Handballer schafften 1971 den Aufstieg in die erste Hallendivision. Das Frauen- und Jedermannturnen nahm in diesen Jahren einen mächtigen Aufschwung; viele neue Gesichter tauchten auf, nachdem die Gemeinde durch die rege Bautätigkeit ein stürmisches Wachstum aufwies. In den Jahren 1974 und 1975 erfuhr der Verein zweimal einen bitteren Verlust durch den Tod von Philipp Johe und Karl Sahm. 
Ende 1975 hatte der TV Großsachsen 858 Mitglieder. Der Sportbetrieb umfaßte 5 Abteilungen (mit den jeweiligen Untergruppen):

  • Handball
  • Turnen
  • Tennis
  • Ringtennis
  • Tischtennis

Im Handball gab es zu dieser Zeit 10 Mannschaften einschließlich einer neu gegründeten Damenmannschaft. Eine Schülermannschaft konnte in diesem Jahr die Badische Vizemeisterschaft erringen. 
Im Ringtennis musste man den Weg von der Bundesliga in die Regionalliga antreten, trotzdem errang Thilo Spilger am 06.09.1975 den deutschen Meistertitel im Einzel und zusammen mit Dietmar Stamm den Titel im Herren-Doppel. Die Tennisabteilung war auf 258 Mitglieder angewachsen. Fünf Plätze waren inzwischen dem Spielbetrieb übergeben worden. Das Vereinsheim bei der Tennisanlage war im Bau. 
1976 konnte unter der Leitung von Issa Hanna eine Volleyballabteilung gegründet werden, obwohl sich schon Trainingsengpässe abzuzeichnen begannen.

8. Der Bau der neuen Sporthalle (,,Sachsenhalle")
Wieder einmal, wie 11 Jahre zuvor, erwies sich die Turnhalle zur Abwicklung des breitgefächerten sportlichen Programms als zu klein. Besonders den Handballern erwuchsen große Nachteile wegen der mangelnden Trainingsmöglichkeiten. Niemand bezweifelte mehr die Notwendigkeit, eine Sporthalle bauen zu müssen. Die Diskussionen über einen gangbaren Weg zu diesem Ziel hielten allerdings noch Jahre an. 
Die ursprüngliche Idee, eine vereinseigene Sporthalle mit Hilfe des Verkaufserlöses für die alte Turnhalle und finanzieller Unterstützung der Gemeinde zu bauen, scheiterte bald an der politischen Wirklichkeit. Die Gemeinde wollte in eigener Regie bauen.

In der Generalversammlung 1976 wurde mit knapper Mehrheit der Verkauf der alten Turnhalle und der Neubau einer Zweiplatz-Tennishalle bei der Tennisanlage beschlossen. In dieser Halle konnte 1978 der Spielbetrieb aufgenommen werden. 
Die Chronisten müssen diesen mühsamen und dornenreichen Weg, der zu einer gemeindeeigenen Sporthalle im OT Großsachsen führte, wenigstens kurz skizzieren. 
Der Bau einer Sporthalle mit Hallenhandballmaßen im OT Großsachsen war Bestandteil des Vertrages, der im Vorfeld der Bildung der Einheitsgemeinde Hirschberg von den früheren Gemeinden Leutershausen und Großsachsen abgeschlossen worden war. Der TVG, der mit der alten Turnhalle schon lange Jahre an seinen Expansionsgrenzen angelangt war, war mit den Aktivitäten der Gemeinde hinsichtlich des Hallenbaues nicht zufrieden. Die gelegentlich geäußerten Vorbehalte gegen eine ,,Großsachsener" Halle bestärkten die TVG-Verantwortlichen, besonders den 1. Vorsitzenden, Rudi Frößinger, das eigene Hallenprojekt weiterzubetreiben. Man dachte an eine Fertigbauhalle mit Hallenhandballmaßen.

Der Verkauf der alten Turnhalle bot eine materielle Grundlage dafür. 1976 trennte man sich von diesem Bauwerk und verkaufte es wieder an den früheren Besitzer, die Firma H. und H. Hillen für 250000 DM. 
Aber es kam anders: Nachdem eine Gemeinderatsmehrheit nicht mit dem Bau einer Sporthalle (36 x 45 m) in Regie des TVG einverstanden war, beschloß der Gemeinderat mit nur einer Gegenstimme in mehreren Sitzungen im Laufe des Jahres 1976, daß die Gemeinde eine Sporthalle mit den Maßen 36 x 45 m bauen solle. 
Kurz vor der entscheidenden Sitzung am 15.02.77, in der die Auftragsvergabe erfolgen sollte, kam es zu einem unverhofften Sinneswandel bei den Gemeinderäten aus dem OT Leutershausen, mit dem Ziel, eine Halle mit den kleineren Größenmaßen 28,5 x 45 m durchzusetzen.
Die Vereinsführung des TVG war ob dieser völlig unvorhergesehenen Entwicklung sehr erbost und sah sich veranlaßt, massiv mit einem Flugblatt in die Gemeindepolitik einzugreifen.

Die Gründe:


  • Die Senkung der Investitions- und Betriebskosten in dieser Halle

  • Neubau der vom TVG geplanten eigenen Tennishalle

  • ausreichende Hallengröße für den OT Großsachsen


Es half nichts, auch nicht, dass die Gemeinderäte von Großsachsen "verbittert" und "traurig" waren und von einer kurzsichtigen Entscheidung sprachen, die alle Sportvereine in Hirschberg treffen würde. Die Halle wurde in den Maßen 28,5 x 45 m neu ausgeschrieben, so geplant und ausgeführt.
Verzögerungen waren nicht zu vermeiden, dennoch, im Februar 1979 war es dann soweit, der langersehnte Einzug der TVG-Sportler in die Sporthalle konnte stattfinden, die aufgrund einer Umfrage und einer darauf folgenden Gemeinderatsentscheidung den Namen ,,Sachsenhalle" erhielt. 
Diese ,,Inbesitznahme" der neuen Sportstätte markiert einen tiefen, denkwürdigen Einschnitt in der Geschichte unseres Vereins. Der TVG war für weitere Höhenflüge motiviert, der Ärger war fast vergessen, das Leben ging weiter.
 Die Halle bot nicht nur den Sportlern optimale Möglichkeiten, sondern gab auch einen würdigeren und größeren Rahmen für gesellige Veranstaltungen wie Winterfeier und Maskenbälle; letztere entwickelten sich immer mehr, besonders in den achtziger Jahren, zu einem Finanzierungsinstrument des Vereins. Hier hat sich Volker Ehret als Organisator bleibende Verdienste erworben.


Das Jahr 1979 mit der 1.200-Jahrfeier war für den TVG wie für den OT Großsachsen ein herausragendes und denkwürdiges Jahr. Der Verein war mit 14 bunt und farbenprächtig geschmückten Festwagen und vielen Gruppen am Festzug beteiligt. 
Aus dieser Zeit stammt auch das ,,Saasemer Gassefest", an dem sich der TVG regelmäßig mit seiner ,,Trimm-Dich-Ecke" im Bitzelschen Anwesen in der Kirchgasse beteiligt. Um die alljährliche umfangreiche Organisation haben sich besonders Erwin Rohr, Karl Vogelsang, Fritz Müller und Volker Ehret verdient gemacht. Eine nicht wegzudenkende Stütze bei der Durchführung der anfallenden Arbeiten ist die Frauenabteilung und die Jedermannabteilung, die immer Hand anlegen, wenn sie gebraucht werden.