Jedermann - Aktuelles

Samstag, 05. April 2014

Witze von Vetter Philip von de Hinnergass - 47. Närrisches Schinkenessen der Jedermänner im Hilfeleistungszentrum

Erwin Rohr als Vetter Philip von de Hinnergass traf mit seiner Bütt aus dem Dorfgeschehen den Nagel auf den Kopf.

Großsachsen. Die Jedermann-Abteilung des TV Germania Großsachsen hatte zum alljährlich stattfindenden Närrischen Schinkenessen diesmal ein außergewöhnlich umfangreiches Programm zu bieten. Im Saal des Hilfeleistungszentrums begrüßte Abteilungssprecher Volker Barzyk nach einem Empfangssekt die Narrenschar, darunter den Vorsitzenden des TV Wolfgang Stadler und den Ehrenabteilungsleiter Volker Ehret, und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern, die zum Gelingen des Abends beitrugen, insbesondere den Damen, die leckere Platten und Kuchen mitgebracht hatten.

Musiker und Entertainer Franz Herb spielte flott auf, die Tanzfläche war dicht gefüllt und beim Schunkeln waren alle begeistert dabei. Florian Tomuschat sorgte mit seinen LED-Leuchten für die optische Stimmung.

Nach Genuss des von Karl Vogelgesang zubereiteten Schinkens, der der Veranstaltung den Namen gibt, und der vielen anderen wohlschmeckenden Verlockungen ging als erster Jürgen Teichgräber in die Bütt und bot einen bunten Strauß amüsanter Geschichten. Eva Ehret und Rosel Kraus als Käthchen und Marie lösten auf lustige Art Beziehungsprobleme und bezogen Anwesende und eigene Männer mit ein. Ein Hohes Gericht unter Richter Volker Barzyk verhandelte gegen Tippelbrüder, dargestellt von den „Dreamboys“, also den schönsten Jedermännern; die bohrenden Fragen des Richters wurden mit Volksliedern und Schlagern im Chor beantwortet und so der Lächerlichkeit preisgegeben. Als ihren Anführer denunzierten sie schließlich einen Gast aus dem Publikum, Franz Maier.

Erwin Rohr als Vetter Philip vun de Hinnergass bot herrliche Witze am Band mit starkem Ortsbezug und erntete Lachsalven. Die „Apfelbachlerchen“, diese wunderbaren Damen der Jedermänner, tanzten zu afrikanischen Rhythmen („Tacata“) in lustigem Kostüm einen Formationstanz, der solche Begeisterung auslöste, dass eine Wiederholung fällig war (Einstudierung Karin Reisig). Volker Barzyk und Thomas Grevener begleiteten sich mit ihren Gitarren und sangen das bekannte Lied „Sag wer mag das Männlein sein“ mit neuen Texten: Es war immer das Jedermännlein, das die Helden- oder Untaten begangen hatte. Nach Mitternacht traten nochmals die „Dreamboys“ auf, in schwarzen Mänteln und Hüten. Die legten sie aber gleich ab, zeigten ihre Muskeln und boten eine tolle Pantomime zu dem Lied „Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“ (Einstudierung Hermann Reisig). Eine Zugabe war selbstverständlich.

Zwischen den Darbietungen wurde natürlich getanzt und auch gesungen, es gab noch Kaffee und Kuchen und eine Käseplatte zur Kräftigung, sodass es eine lange Nacht wurde.

Bildergallerie (externer Link)

Quelle: Pressebericht von Jürgen Teichgräber aus Weinheimer Nachrichten 5. März 2014