Jedermann - Aktuelles

Montag, 05. Februar 2018

51. Närrisches Schinkenessen der Jedermänner

Die Jedermann-Abteilung des TV Germania Großsachsen rief, und viele Narren kamen: zum alljährlich stattfindenden Närrischen Schinkenessen. Im Saal der Alten Turnhalle begrüßte Abteilungs-sprecher Volker Barzyk nach einem Empfangs-Sekt die fröhliche Narrenschar, und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern, die zum Gelingen des Abends beitrugen, insbesondere den Damen, die leckere Salate, gefüllte Eier und Kuchen mitgebracht hatten. Auch der 1. Vorsitzende des TVG, Wolfgang Stadler, ließ es sich nicht nehmen, trotz weiter Anreise, mit seiner Gattin zu der Veranstaltung dazu zu stoßen.

Musiker und Gute-Laune-Garant Franz Herb spielte flott auf, die Tanzfläche war gut gefüllt. Florian Tomuschat sorgte mit seinen bunten LED-Leuchten für optische Stimmung.

Nach Genuss des von Karl Vogelgesang zubereiteten Schinkens, der der Veranstaltung den Namen gibt, und der vielen anderen wohlschmeckenden Verlockungen folgte ein Riesenprogramm. Als  erster ging Jürgen Teichgräber in die Bütt und bot einen bunten Strauß amüsanter Geschichten.

Die Tanzabteilung des TVG führte unter Leitung von Monika Vinkovic acht verschiedene Tänze vom Tango bis Paso Doble vor, wobei alle Paare auf das Lied „We are familiy“ tanzten, die Damen in wunderschönen Kleidern und die Herren in hautengen schwarzen Anzügen. Da war eine Wiederholung fällig. Zum Abschluss fand man sich zum gemeinsamen Sirtaki mit Gästen aus dem Publikum.

Der 82jährige Erwin Rohr trat nach einjähriger schöpferischer Pause wieder als „Philip vun de Hinnergass“ auf, brachte mit seinen munteren Witzen den ersehnten Lokalkolorit in die Veranstaltung und zog auch wieder seine Mundharmonika aus der Tasche, um ein paar fröhliche Lieder zu intonieren.

Die „Apfelbachlerchen“, diese wunderbaren Damen der Jedermänner,  tanzten eine hinreißende Show, in lindgrün und schwarz gekleidet und mit zwei Solistinnen ganz in schwarzen Anzügen als Stan Laurel und Oliver Hardy (in Deutschland eher als Dick und Doof bekannt) - eine optische Augenweide (Einstudierung von Eva Schneider); da war eine Zugabe fällig.

Die junge Sängerin Laetitia begeisterte mit mehreren, mit voluminöser Stimme vorgetragenen Pop-Songs die Zuhörer und überbrückte so gekonnt die Umbaupause auf der Bühne.

Kurz vor Mitternacht schlug dann die Stunde für die „Saasemer Dreamboys“, also die schönsten Jedermänner. Sie boten eine raffinierte Zwergenshow, bei dem Beine und Oberkörper von den sichtbaren Vorderleuten bewegt wurden, die Arme jedoch von den  unsichtbaren Hintermännern. Ein grandioser Effekt, der wahre Jubelstürme hervorrief. Zu „Highway to Hell“, „ Kungfu Fighting“, klassischer Musik und dem bekannten „Kalinka“, schlenkerten Arme und Beine im Takt und brachten ein ganz außergewöhnliches Ballett auf die selbst konstruierte Bühne. Dazu zeigte sich Hermann Reisig als sexy Nummerngirl in Highheels. Die Begeisterung war so groß, dass mehrere Zugaben fällig waren. (Choreografie von Thomas Grevener,  Musik von Matthias Dallinger).

Zwischen den Darbietungen wurde natürlich getanzt, es gab noch Kaffee und Kuchen und eine Käseplatte zur Kräftigung, sodass es eine lange Nacht wurde. jt