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HG Sasse Montag, 10. April 2017

Revanche für Hinspielniederlage

Kurz vor Rundenabschluss revanchiert sich die HG Saase gegen den TSV Birkenau für die Hinspielpleite mit einem 27:18 (13:9). Auch konnten die zahlreichen Zuschauer in der Sachsenhalle endlich mal wieder eine Mannschaftsleistung sehen, die man in den letzten beiden Spielen vergeblich suchte. Dies war der Grundstein für den deutlichen Heimsieg.

Von Anfang an zeigten die Gastgeberinnen der jungen Truppe aus dem Odenwald, dass hier nicht viel zu holen sein würde. Angeführt vom Mittelblock um Stein/Rüffer setzte eine aggressive und stabile Abwehr, unterstützt von einer guten Torhüterleistung, die Gäste immer wieder unter Druck und zwang sie zum Zeitspiel. Unvorbereitete und unplatzierte Würfe waren die Folge. Dies nutze die HG um schon nach 14 Minuten mit 6:2 in Front zu gehen. Im Angriff nutzte vor allem die A-jugendliche Lena Grimm ihre Dynamik und konnte immer wieder die offene Abwehr der Birkenauerinnen für sich aber auch für ihre Kreisläufer nutzen. Dennoch bewegte man sich in dieser Phase noch etwas zu wenig ohne Ball und verpasste es schon hier sich weiter abzusetzen. Mehrere vergebene Chancen nutze der TSV bis zur 22. Minute, um sich über ein schnelles Umschalten wieder auf 9:7 heran zu kämpfen. Doch Saase ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte weiter seine Stärken aus. Immer wieder konnte man über Janine Rüffer oder Jessica Ganshorn am Kreis erfolgreich abschließen und so tauschte man mit einem 13:9 die Seiten.

Nachdem Lisa Stein bereits zweimal mit einer Zeitstrafe auf der Bank Platz nehmen musste, kam nur Michi Sauer und sorgte für die nötige Konsequenz in der Defensive. Man konnte sich häufig Bälle erkämpfen, spielte jedoch zu selten ankommende Konter und vergab so zahlreiche Chancen von Beginn der zweiten Halbzeit an den Sack endgültig zuzumachen. So baute sich der Vorsprung über 18:14 nur langsam bis zum 21:16 in der 48. Minute aus. In dieser Phase konnte sich auch Laura Essmann mit Direktwürfen auf das leere Birkenauer Tor in die Schützenliste eintragen, da der TSV versuchte, seiner Unterzahlsituationen mit einem 6. Feldspieler erfolgreich abschließen zu können. Dies schafften sie jedoch mehr schlecht als recht, weshalb Großsachsen nun nochmal aufdrehte und zum 27:18 Schlussspurt ansetzte.

 

Es spielten: Weiß, Haas, Essmann (2); Fabig (9/6), Fendrich, Ganshorn (5), Rüffer (2),  Kühner (1), Merkel, Stein (1/1), Guillen (1), Reisig (2), Grimm (4), Sauer

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