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Handball Herren 3.Liga Montag, 10. April 2017

Fürstenfeldbruck mit dem längeren Atem im Schlussspurt

 

TuS Fürstenfeldbruck-TVG Großsachsen 33:28 (15:16)

 

Im Hinspiel beim 32:25 Heimsieg brach der TuS Fürstenfeldbruck nach 50 Minuten ein. Das war an diesem Samstag Abend nicht der Fall. Die Heimsieben drehten die Partie gegen den TVG Großsachsen nach 45 Minuten und bejubelten am Ende den verdienten Klassenerhalt. Mit der SG Pforzheim/Eutingen, dem VTV Mundenheim und dem SV 64 Zweibrücken stehen drei Spieltage vor dem Ende alle Absteiger aus der 3. Liga Süd fest.

Großsachsen ging mit großen Personalsorgen in die Partie. Mit Philipp Ulrich und Jonas Gunst fehlten dem TVG wichtige Stützen in Angriff und Abwehr. Trotzdem starteten die „Saasemer“ perfekt in die Partie. Beim 1:6 (9.) zog TuS-Trainer Martin Wild früh die Grüne Karte. Seine Mannschaft schien im sogenannten „Matchballspiel“ nervös und noch gar nicht auf dem Platz. Nach dem 3:7 (12.) kam es zum Bruch im Spiel des TVG. „Wir haben in der Abwehr super angefangen und im Angriff sehr geduldig auf unsere freien Chancen gewartet. Doch dann haben wir die Chancen liegen lassen und einige einfache Fehler in der Defensive gemacht so kam der TuS wieder ran“, so TVG-Trainer Stefan Pohl. Nach dem 7:7 (18.) legte der TVG bis zum Halbzeitpfiff immer vor konnte sich aber nicht mehr entscheidend absetzen. So ging es mit einem knappen 15:16 in die Pause. Als der starke Robin Unger zum 18:21 (36.) traf, schien Großsachsen auf dem besten Weg zu einem weiteren Auswärtssieg. Doch nach und nach machte sich die dünne Personaldecke bemerkbar. Nochmal TVG-Trainer Stefan Pohl: „Als dann noch Philipp Schulz mit einer Verletzung vom Feld musste und ich Jan Triebskorn eine Pause geben musste fehlten die Alternativen und Fürstenfeldbruck drehte die Partie. Wenn ich der Mannschaft einen Vorwurf machen kann dann das schwache Überzahlspiel. Aber im gesamten gesehen haben wir ein starkes Spiel gemacht. Am Ende fehlte einfach die Kraft“. Auch eine Auszeit beim 25:23 (45.) half dem TVG nicht mehr. Die „Panther“ hatten nun Lunte gerochen und gaben die Führung nicht mehr ab. Zwar war Großsachsen immer dran aber nach dem 30:28 (57.) durch Simon Spilger hatte der TVG sein Pulver verschossen. Am Ende siegte Fürstenfeldbruck mit 33:28 zwar etwas zu hoch aber verdient. Großsachsen hat nun zwei Wochen Zeit seine Blessuren auszukurieren. Am 22.04. geht es mit dem Heimspiel gegen den TSG Haßloch weiter. Ein Spiel bei dem die „Saasemer“ ihre positive Heimbilanz weiter ausbauen wollen.

 

TVG Großsachsen: Sitter, Fraefel; Triebskorn (7), Schulz (3), Straub, Rybakov, Spilger (3), Purucker (3), Unger (10/3), Schneider (2), Hildebrandt, Grammel.

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