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Handball Herren Montag, 11. Februar 2019

HSG Mannheim Seckenheim - TVG Großsachsen 2 23:19 (9:11)

SECKENHEIM. „Das war noch so eine völlig unnötige Niederlage!“ haderte TVG-Betreuer Volker Müller nach der Landesliga-Partie zwischen der HSG Mannheim und dem TVG Großsachsen 2, der nach dem 23:19-Spiel in Seckenheim seine Aufstiegsambitionen wohl langsam an den Nagel hängen muss. Wie schon in einigen anderen Spielen zuvor gelang es den Bergsträßern wieder einmal nicht, die „big points“ zu machen, obwohl die Chancen durchaus da waren.

Die Saasemer kamen anfangs schwer ins Spiel (4:1, 6.) und brauchten eine Weile, um sich auf die offensive Deckung ihrer Gegner einzustellen, starteten dann aber eine kleine Aufholjagd. Tim Lochbühler erzielte dabei binnen sechs Minuten drei Treffer, und in der 17. Minute war ihm auch das erste Führungstor des TVG vorbehalten (7:8). Großsachsen hatte jetzt seine Linie gefunden und bestimmte bis zur Halbzeitpause (9:11) die Begegnung. In der Folge blieb das Spiel eng, lagen mal die Seckenheimer mal die Bergsträßer vorn. Fabian Merkel im Tor war in dieser Phase kaum zu bezwingen und eröffnete seinem Team viele Möglichkeiten, sich einen größeren Vorsprung zu erarbeiten. Allein der Ball fand den Weg nicht ins Tor. Der TVG vergab eine Großchance nach der anderen und verlor zusehends sein Konzept. So kam was kommen musste und was den Saasemern in den letzten Begegnungen bereits mehrfach passiert war: Die HSG Mannheim spielte unbeirrt ihr Spiel während Großsachsen auf die Durchsetzungsfähigkeit einzelner Spieler bauen musste, um den Anschluss nicht zu verlieren. In der 54. Minute lag der TVG erstmals wieder mit zwei Toren in Rückstand (19:17) und vermochte es nicht einmal mehr, den Ausgleich zu erreichen. Die Seckenheimer gewannen verdient mit 23:19 gegen einen TVG, der zum Schluss einfach zu platt war, um noch Paroli zu bieten.

„Uns haben heute einige Spieler und damit auch Alternativen gefehlt, aber unterm Strich muss man einfach feststellen, dass uns am Ende wieder einmal die Luft ausgegangen ist“, lautete das bittere Fazit des Großsachsener Trainers Herbert Fath. „Viele meiner Spieler können beruflich bedingt nur einmal in der Woche trainieren. Das ist in dieser Klasse einfach zu wenig, zumal wenn man den Aufstieg im Blick hat.“ Am nächsten Samstag (16 Uhr) steht den Saasemern mit dem TSVG Malschenberg der Tabellenerste als Gast ins Haus. Mit dem hat der TVG noch eine Rechnung offen, denn in dem denkwürdigen Hinspiel hatte Großsachsen es geschafft, eine 10-Tore-Führung zu verspielen. klf

HSG Mannheim: Jonas Haslinger, Marvin Roche; Moritz Gropp, Manuel Gruber (4), Paul Heuse (1), Tobias Maier (2), Marc Nicolas Neugebauer (2), Dennis Schäfer, Tim Schmitt, Jonas Spilger (1), Tim Stumpenhorst (3), Stefan Tunkl (7/4), Dennis Wolf, Tim Worster (3)

TVG Großsachsen 2: Marc Heinzelbecker, Fabian Merkel; Maximilian Albrecht (3), Jens Arendt, Max von Babka, Jonas Dallinger, Moritz Dornseiff, Lukas Göcke (2), Jannic Hauser, Tim Lochbühler (4), Andreas Nixdorf (5), Roger Unger (4/3), Nicolai Zschippig (1)

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