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Handball Herren Montag, 15. April 2019

SV Waldhof vs. TVG 2 – 35:25 (18:12)

MANNHEIM. Man kann viele Gründe anführen, warum der TVG auf dem Waldhof sang- und klanglos untergegangen ist: die vielen Langzeitverletzten oder die kurzfristigen Ausfälle, die gerade erst wieder Genesenen, die noch nicht wieder richtig fit sind und nicht zuletzt das Harzverbot. Aber der eigentliche Grund für die saftige Niederlage ist, dass die Bergsträßer ohne Herz und Gegenwehr gespielt haben. Der nicht zwingend stärkere SV Waldhof, der noch mitten im Abstiegskampf steckt, hat den TVG völlig verdient mit 35:25 (18:12) überrollt.

Kein Wunder, dass jeder den Mantel des Schweigens über diese Begegnung legen möchte, in der sich kein einziger Großsachsener positiv hervorgetan hat. Lediglich um die Mitte der zweiten Spielhälfte, als der TVG von 26:20 auf 27:23 verkürzte, blitzte kurzfristig das Können der Saasemer auf. Aber nach der Auszeit des SVW verlor der TVG in den folgenden vier Angriffen jedes Mal auf dem Weg zum gegnerischen Tor den Ball. Waldhof konterte und brauchte nicht einmal drei Minuten, um mit 31:23 einen uneinholbaren Acht-Tore-Vorsprung herauszuspielen, den sie bis zum Schlusspfiff noch auf 35:25 erhöhen konnten.

„Natürlich kann man Spiele verlieren, aber die Frage ist, wie man verliert. Auch wenn es bei uns um nichts mehr geht, müssen wir gegen Hemsbach anders auftreten, damit wir noch einen ordentlichen Abschluss hinlegen. So etwas will ich nicht mit in die Pause nehmen.“ Bleibt zu hoffen, dass die Saasemer die Vorgabe ihres Trainers am 28. April (18:00) umsetzen und sich daheim würdig in die Sommerpause verabschieden.

SVW: Kimo Toema; Marc Bloch (1), Benjamin Fischer (1), Tim Hänsler (7), Tim Kremser, Massimiliano Lombardo (3), Georgios Papastavrou (2), Joseph Poser (5), Patrick Reitter (10/4), Sebastian Rögner (1), Patrick Schäfer (2), Patrick Schweidler (3),

TVG 2: Cedric Ehret, Fabian Merkel; Maximilian Albrecht (3), Jens Arendt (4), Jonas Dallinger, Moritz Dornseiff (1), Patrick Fath (1), Lukas Göcke (2), Andreas Nixdorf (2), Yannik Reidenbach (5/3), Nicolai Zschippig 7

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