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HG Sasse Montag, 23. September 2019

Badenliga Damen 1: Knappe Niederlage nach großem Kampf!

SG Nussloch- HG Saase 27:25 (16:15)

Die Geschichte zu diesem Spiel begann eigentlich schon am Donnerstagabend.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob die Damen aus Saase ein spielfähiges Team am Samstag stellen konnten. Zu den zahlreichen verletzten Spielerinnen bzw. den aktuellen Urlauberinnen kamen noch 3 grippekranke Spielerinnen dazu.

Mit einem sehr überschaubaren Kader  und einigen Spielerinnen, die sich trotz Handicaps bereiterklärt haben  zu spielen, trat man die kurze Reise nach Nussloch an.

Der Titelfavorit aus Nussloch (Absteiger aus der Oberliga), hatte einen breiten Kader, bei dem sogar einige Spielerinnen keinen Platz auf dem Spielberichtsbogen gefunden haben. Die Situation war daher eindeutig und die Kräfteverhältnisse waren auch klar verteilt.

Die zahlreichen Zuschauer in der  Olympiahalle sahen allerdings ein Spiel, das zu diesen Voraussetzungen nicht passte. Von Beginn an wechselte die Führung im Minutentakt.

Nussloch versuchte in erster Linie über ein  schnelles Formationsspiel zum Erfolg zu kommen.

Dazu galt es das Umschaltspiel des Heimteams über die 1. Welle  möglichst wirkungsvoll zu unterbrechen.

Saase versuchte gerade über die 2. Welle, den Druck auf das Heimteam auszuüben. Ohne gelernte einsatzfähige Kreisläuferin im Angriffsspiel, waren immer wieder Übergänge nötig um den Rückraum gefährlich werden zu lassen. Leider versäumte das Team aus Saase in der 1. Halbzeit  glasklare Torchancen  konsequent  zu nutzen.

Zur Halbzeit war die Partie absolut offen (16:15 für Nussloch).

Ein weiterer Grund für diese offene Partie war Torhüterin Johanna Meyer, die sich in einer blendenden  Verfassung befindet. Die A  Jugendliche entschärfte reihenweise 100 % Torchancen der Nussis und hielt das Team im Spiel.

Am Ende fehlten die vermeintlichen Körner und Alternativen bei den Gästen. Während das Team aus Nussloch immer wieder in der Lage war, den Leistungsträgerinnen schöpferische Pausen zu geben.

Gegen Ende der Partie war es leider nicht mehr möglich in die offene Manndeckung zu gehen, da die Kräfte fehlten. 27:25  ist ein achtbares Ergebnis, allerdings war eigentlich trotz aller Herausforderungen mehr drin gewesen.

Es spielten: Johanna Meyer; Annalena Meyer (2), Lena Eigendorf (1), Kristina Bauer (2), Florine Sender (6), Manuela Reisig  (3), Claudia Schückler (5/2), Jessica Ganshorn, Antonia Grössl (5),Ronja Habermaier (1)

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