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Dienstag, 24. September 2019

SV Waldhof Mannheim 07 vs. TV Germania Großsachsen 2 – 27:31 (10:15)

MANNHEIM-WALDHOF. Die Landesliga-Handballer des TVG Großsachsen hatten noch eine Rechnung offen mit dem SV Waldhof, denn der hatte ihnen zum Abschluss der vergangenen Runde eine peinliche 10-Tore-Niederlage beschert. Entsprechend motiviert gingen die Saasemer in Mannheim zur Sache: Der SVW konnte nur ein einziges Mal (1:0, 1.) in Führung gehen und musste am Ende (27:31) beide Punkte an den TVG abgeben. Der TVG bestimmte die Begegnung von Anfang an, war dieses Mal deutlich besser auf die offene Abwehr der Waldhöfer eingestellt und konnte trotz einiger ausgelassener Chancen und dem verletzungsbedingten Ausfall von Patrick Fath bis zur Halbzeit eine Fünf-Tore-Führung herausspielen (10:15). Routinier Philipp Gunst sprang für ihn ein und hielt außerdem die Abwehr zusammen, hinter der Nico Patermann seine Aufgabe mehr als gut löste. Nach der Pause drückte der TVG weiter und legte um die Mitte der zweiten Halbzeit mehrfach über zehn Tore vor. Das war der Moment, in dem Waldhof auf eine komplette Manndeckung umstellte. Großsachsen war irritiert, machte Fehler und sah seinen Vorsprung zusehends dahinschmelzen. Der SVW lief jetzt zu alter Stärke auf, konterte immer wieder und Großsachsen beging mehrere dumme Fouls. In den letzten zehn Minuten waren die Saasemer so fast durchgehend in Unterzahl und konnten sich nur aufgrund des großen Polsters ohne Punktverlust bis zum Schlusspfiff retten. Trotzdem war Herbert Fath nicht unzufrieden: „Wir haben umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet hatten und besser gespielt als letzte Woche.“ (klf) SV Waldhof: Kimo Toema; Marc Bloch (6/3), Kenan Brkicevic, Moritz Dornseiff (4), Sven Fischer, Dennis Hagen, Stefan Kayser (4), Massimiliano Lombardo (3), Georgios Papastavrou (2), Joseph Poser (4), Patrick Reitter (1), Nils Werner (2), Milos Zec (1) TVG Großsachsen 2: Marc Heinzelbecker, Nico Patermann; Maximilian Albrecht, Jens Arendt (1), Jonas Dallinger, Patrick Fath (1), Lukas Göcke (2), Philipp Gunst (3), Tim Lochbühler (6), Andreas Nixdorf (6), Marius Ott (1), Yannik Reidenbach (4/2), Roger Unger (6/4), Lukas Waldmann (1)

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