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Handball Herren Freitag, 29. November 2019

Spitzenreiter Großsachsen II setzt sich im Landesliga-Derby noch souverän mit 29:21 (13:12) gegen den TSV Birkenau II durch

Der TVG hat die Unterschied-Spieler

Spitzenreiter Großsachsen II setzt sich im Landesliga-Derby noch souverän mit 29:21 (13:12) gegen den TSV Birkenau II durch Der TVG hat die Unterschied-Spieler Großsachsen. Am Ende wurde es doch noch deutlich. Als Birkenaus überragender Angreifer Paul Kreis in der 42. Minute den Anschlusstreffer zum 20:19 erzielte, war nicht abzusehen, dass dem nur noch zwei TSV-Tore folgen sollten. Doch der TVG Großsachsen II, seines Zeichens Spitzenreiter der Handball-Landesliga, ließ in der Abwehr kaum noch etwas zu und zeigte im Angriff, warum er Ambitionen auf die Verbandsliga hat. „Birkenau hat ja keine schlechte Mannschaft und wir wussten bei deren rotierendem Kader nicht, was auf uns zukommt. Aber als wir uns dann darauf eingestellt haben und die Abwehr stand, wurde es doch noch deutlich“, sagte Andreas Nixdorf. Der Denker und Lenker im Großsachsener Angriffsspiel traf fünfmal selbst und lieferte noch fünf Assists. Weil er mit Roger Unger und dem ehemaligen Drittliga-Spieler Philipp Gunst zwei ebenfalls überragende Kollegen im Rückraum hat, war für die junge Aufsteiger-Truppe des TSV Birkenau II am Samstag in der Sachsenhalle nichts zu holen. „Wir haben in dieser Runde eben auch die Möglichkeit zum Wechseln, ohne dass wir an Stabilität verlieren. Das macht es angenehm“, sagte Nixdorf, ehe er mit den Kollegen zum Feierabendbier verschwand. Die Birkenauer gaben sich zum Ende hin etwas auf, hatten letztlich nur eine 50-prozentige Trefferquote in einem Landesliga-Spiel auf gutem Niveau. „Am Ende fiel die Niederlage etwas zu deutlich aus. Aber wir haben einmal den Faden verloren und ihn dann nicht wiedergefunden. Am Ende wollten wir es vielleicht auch mit Gewalt und haben uns durch Pseudo-Kreisanspiele selbst unter Druck gebracht“, sagte Birkenaus Trainer Frank Jöst, der allerdings auch betonte, dass der TVG nicht zu den Mannschaften gehört, gegen den der Aufsteiger gewinnen muss, um sein Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Dass der TSV die Klasse halten kann, zeigten die Gäste vor 130 Zuschauern über weite Strecken der Partie. Und auch Großsachsens Trainer Herbert Fath weiß um die Birkenauer Stärke. „Paul Kreis und Lukas Gutsche sind ja nicht irgendwer. Da sind wir in der Abwehr zunächst zu isoliert gestanden und auch unser Torhüter Fabian Merkel kam nicht ins Spiel“, sagte ein letztlich zufriedener TSV-Coach, der eine klare Steigerung der Abwehrarbeit im Spielverlauf sah. Nicht zuletzt hing das mit der Hereinnahme von Philipp Gunst zusammen, der nicht nur dem Angriff deutlich mehr Dynamik verlieh, sondern zusammen mit Jens Arendt auch das Abwehrzentrum dicht machte. Zusammen mit Nixdorf, der entweder zwei Spieler band und dann an den freien Mann weitergab oder mit gutem Auge selbst abschloss, machte das den Unterschied an diesem Abend. AT TVG II - Birkenau II 29:21 TVG Großsachsen II: Ehret (ab 27.), Merkel; Albrecht, Fath (2), Arendt (3), Nixdorf (5), Homes, Gunst (6), Dallinger (1), Lochbühler (2), Von Babka (2), Ott (1), Unger (8/2), Waldmann. TSV Birkenau II: Scheible, Armbrust; Hartkopp, Kreis (8), Weigold, Jöst, O. Brock, Heinrich (4/1), Gutsche (2), Weis, M. Brock (1), Platzer (2), May (4). Schiedsrichter: Forster/Boskovic (TSG Ketsch). Zuschauer: 130. Siebenmeter: 5/2:2/1. Zeitstrafen: 8:12 Minuten. Ballverluste: 10:7. Fehlwürfe: 13:21. Paraden: Ehret 8, Merkel 4 - Scheible 6. Beste Spieler: Gunst, Nixdorf, Unger, Arendt - Kreis. Spielfilm: 1:2, 7:2, 7:6, 9:9, 11:12, 13:12; 14:14, 16:16, 18:16, 20:19, 26:19, 29:21.

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