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HG Sasse Montag, 02. Dezember 2019

Damen verlieren Badenligaspiel in Wiesloch 33:39

TSG Wiesloch- HG Saase 39:33 (21:16)

Am Samstag kam es zum Spiel der beiden  seit  Jahren etablierten Vereine in  der Badenliga. Beide Teams konnten den unglücklichen Saisonstart mittlerweile korrigieren und sich aus der Abstiegszone befreien. Die TSG Wiesloch hat  sogar die letzten 5 Spiele  gewonnen.

Das Endergebnis zeigt den Charakter des Spiels.  Die TSG Wiesloch und die HG Saase überzeugten durch eine variable Angriffsleistung. Die Abwehrreihen hatten allerdings doch einige Herausforderungen zu meistern, und wurden den Aufgaben nicht immer gerecht.

Der Start entschied eigentlich schon das Spiel. Die Gäste verwarfen die ersten 5 eindeutigen Torchancen in der Anfangsphase und Wiesloch nutze die Chancen, geprägt von einem starken Willen, aus.  Der Zwischenstand nach 6 Minuten von 5:0 für Wiesloch, war die faktische Ausprägung der Ereignisse.

Nach einer Auszeit entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe. Die Hypothek der Anfangsphase begleitete die Damen aus Saase allerdings weiter.

Der richtige  Zugriff im Abwehrverbund, der ohne die vermeintliche Chefin Janine Rüffer (krankheitsbedingt)auskommen musste, war in der ersten Halbzeit nie gewährleistet. Ansonsten fällt Stammspielerin  Claudia Schückler weiterhin aus.

Wiesloch profitierte von ihrer erfahrenen Rückraumreihe, die immer wieder erfolgreich war.

Beim Stand von 21:16 wurden die Seiten gewechselt.

In der 2. Halbzeit  warfen die Mädels aus Saase noch einmal alles in die Waagschale.

Bemerkenswert war, dass von allen Positionen nun Torerfolge erarbeitet wurden. Der junge Rückraum zeigte sich immer wieder gefährlich. Antonia Grössl war als Antreiberin und Torjägerin bestens aufgelegt.  Florine Sender erzielte den Treffer zum 20:23 (38. Minute).

Das Spiel hätte kippen können, als im darauffolgenden Angriff die Latte eine weitere Reduzierung des Abstandes verhinderte.

Wiesloch fand dann in die Erfolgsspur zurück und brachte den Sieg über die Zeit.

39:33 war der gerechte Endstand.

Carsten  Sender:  Die Anfangsphase war leider alles andere als gelungen.  Unser Abwehrverbund war in vielen Spielpassagen nicht stabil genug. Da fehlt es manchmal auch an Erfahrung im körperlichen Abwehrverhalten. Die junge Mannschaft unterliegt immer noch einer gewissen Schwankungsbreite.  Antonia Grössl ist seit Wochen in überragender Form und die jungen Mädels (teilweise noch 17 Jahre) tragen schon viel Verantwortung. Kreisläuferin Chiara Helfert hat mir im Angriff heute sehr gut gefallen. Wir machen so weiter…!

Es spielten: Johanna Meyer; Sender (6), A. Meyer (1), Eigendorf (1), Ripp, Kalenka, Bauer (2), Reisig (2), Helfert (3), Ganshorn (2), Grössl (13/6), Habermaier (1)

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